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TRANSODRA 12/13, September 1996, S. 43 - 47

Dokumentation der Konferenz: Gedächtnis - Deutsche und Polen im Gedenkjahr 1995 - Bilanz und Vergleich. Dezember 1995, Werder/Havel.

Janusz Jasinski, Universität Thorn

Dürfen wir hoffen?

(...) Das Problem der Aussiedlung der Deutschen existierte - in seiner ganzen dramatischen Komplexität - faktisch weder im gesellschaftlichen Bewußtsein der Polen noch in der polnischen Geschichtsschreibung. Zwar war im Brief der polnischen Bischöfe im Jahre 1965 kurz vom "Leid von Millionen deutscher Flüchtlinge und Aussiedler" die Rede, doch unter den damaligen Bedingungen war es nicht möglich, frei über dieses Thema zu diskutieren. Sehr mutig sprach Jan Józef Lipski im Jahre 1981 über die Frage der Aussiedlungen in seiner Skizze "Zwei Vaterländer - zwei Patriotismen". Doch auch seine Stimme drang nicht durch bis in weite Kreise der Intelligenz, obwohl sie von einem Teil der Eliten doch bemerkt und beherzigt wurde. Nachdem Polen im Jahre 1989 seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte, war es auch möglich zwanglos zum Problem des Jahres 1945 zurückzukehren. Anfangs schrieb man vor allem über die blutige Rache der Roten Armee, über die barbarischen Vergewaltigungen der Frauen und das schreckliche Schicksal der Flüchtlinge. Trotzdem weiß bis heute z.B. kaum jemand, daß die sowjetische Marine in der Ostsee den Dampfer "Goya" torpedierte und dadurch 7.000 Personen, meist Zivilisten, ertränkte. Es war das größte Verbrechen dieser Art auf See.

Wir haben uns die Frage gestellt - was das Jahr 1945 für die damalige Bevölkerung von Ermland und Masuren bedeutete: war es eine Befreiung oder nur eine Eroberung dieser Gebiete durch die Rote Armee? Wir kamen zu dem Ergebnis, daß man dieses Ereignis als den Sieg des einen Totalitarismus über den anderen bezeichnen sollte. Deshalb feierten wir in diesem Jahr den fünfzigsten Jahrestag des polnischen Staatwesens in diesen Gebieten und nicht den fünfzigsten Jahrestag der Befreiung.

Im freien polnischen Staat konnte man auch das für die Polen heikelste Thema aufgreifen, und zwar das Verhältnis unseres Staates und unserer Gesellschaft zu den Einwohnern Ermlands und Masurens in den ersten Jahren nach 1945 und die Frage ihrer Aussiedlung. Das Problem ist äußerst kompliziert, denn diese Bevölkerung war teilweise polnischer Abstammung. Im Prinzip bezweckte die Politik des polnischen Staates eine Repolonisierung der Bevölkerung polnischer Abstammung, die sich nicht durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Naziregime kompromittiert hatte. Es ist bekannt, daß diese Strategie mit einer totalen Niederlage endete, nicht nur weil sich der größte Teil dieser Bevölkerung bereits als deutsch empfand, sondern auch aufgrund zahlreicher Fehler des polnischen Staates und der generell feindlichen Einstellung der polnischen Umsiedler gegenüber dieser Bevölkerung. Über dieses Thema wurde immer dann geschrieben, wenn die Zensur nachließ, d.h. in den Jahren 1956/1957 und 1980/1981. Tiefes Schweigen herrschte dagegen über die unrechtmäßige Behandlung der deutschen Bevölkerung und die Art ihrer Aussiedlung aus Polen.

Vergegenwärtigen wir uns also, was in den Artikeln der letzten Jahre und im Buch von Maria Podlasek (1995) darüber geschrieben wurde. In Ermland und Masuren gewann, ähnlich wie in den übrigen Nord- und Westgebieten, im Jahre 1945 das Faustrecht die Oberhand. Die Ankömmlinge aus Polen begingen massenhaft Plünderungen, sie raubten die letzten Lebensmittel, auch verschiedene Haushaltsgeräte. All dies fand unter Flüchen und Verwünschungen statt, die Bevölkerung wurde als "szwaby" und "hitlerowcy" beschimpft und in ihrer menschlichen Würde erniedrigt. Zugleich begann man, unrechtmäßig und willkürlich die bisherigen Eigentümer aus ihren Bauernhöfen und - in den Städten - aus ihren Wohnungen hinauszuwerfen. Die Deutschen mußten sich mit einem Hungerlohn zufriedengeben, ihnen wurden die schlimmsten gemeinnützigen Arbeiten zugeteilt. Bald kam es zu erzwungenen Aussiedlungen, die - nach den Erinnerungen der Ausgesiedelten, aber nicht nur - unter Anwendung erbarmungsloser Methoden stattfanden. Die Sache verlangt jedoch, wie mir scheint, einen ergänzenden Blick, der sich auf polnische Archiv- und andere Quellen stützt. Zum Beispiel schickten die Deutschen Briefe nach Polen, in denen sie sich für die humanitäre Art ihrer Aussiedlung bedankten. Zweifellos lag der polnischen Regierung daran - zumindest hinsichtlich der öffentlichen Meinung der Welt -, in Übereinstimmung mit dem Potsdamer Abkommen vorzugehen. In polnischen Archiven gibt es viele Anleitungen, Befehle und Mahnbriefe dieser Art. Doch aus den unterschiedlichsten Gründen gelang es meistens nicht, sie umzusetzen, weswegen die Aussiedlungen für die Deutschen ein wahrer Alptraum waren, an den sie sich ihr ganzes Leben lang erinnern. Und es ist eine moralische Pflicht der Polen, sich ebenfalls daran zu erinnern. Trotz verschiedener - sagen wir mildernder - Umstände bleibt das Vorgehen gegenüber den Deutschen vor der Aussiedlung und die Art ihrer Aussiedlung ein dunkles Blatt in der Geschichte unseres Volkes und unseres Staates. Die Polen wollen das oft nicht zur Kenntnis nehmen, weil sie die Erinnerungen der Geschädigten sowie die Realität von vor fünfzig Jahren nicht kennen. Auch die Gefängnisse für Deutsche, wie in Lambsdorf / Lambinowice, Potulitz / Potulice und in anderen Orten haben einen traurigen Ruhm erlangt.

Doch die Tragödie des Jahres 1945 und der darauffolgenden Jahre kann man auf keinen Fall isoliert von der Besatzungszeit betrachten, den viel schlimmeren Methoden der Aussiedlungen aus dem Posener Gebiet, aus Westpreußen und Schlesien, den Aussiedlungen aus dem Gebiet um Zamosc, die dort mit der sog. generellen "Pazifizierungsaktion" verbunden waren, während derer Dörfer brannten, Menschen in Konzentrationslager kamen, ins Dritte Reich verschleppt wurden, oder in den Wald flohen und dort an Ort und Stelle umkamen. Man darf auch die totale Zerstörung Warschaus nach der Niederschlagung des Aufstandes und die Vertreibung seiner ganzen Bevölkerung nicht vergessen. In Nordmasovien, dessen Einwohner den Masuren nach 1945 so hart zusetzten, hatte man einen MiIitärübungsplatz eingerichtet, weswegen mehrere zehntausend Polen umgesiedelt wurden. Gerade nach Masovien hatte man Masuren, die Polnisch sprechen konnten, als Gendarmen geschickt. Umso heftiger war die Vergeltung. Man darf auch die Millionen von Zwangsarbeitern nicht vergessen, die wie Sklaven in Deutschland gearbeitet hatten. Natürlich hing ihr Schicksal zum großen Teil von ihren deutschen Arbeitgebern ab. Es gab Fälle, in denen sie menschlich behandelt worden waren. Aber allein die Tatsache, daß sie gegen sich selbst, das heißt zum Wohl der Wirtschaft des Dritten Reiches arbeiten mußten, erniedrigte sie zusätzlich. Schließlich das letzte Problem, das wohl am stärksten das Verhalten der Polen gegenüber den Deutschen nach 1945 beeinflußte; es war der Tod von etwa drei Millionen Polen durch deutsche Hand, geschehen vor den Augen des ganzen Landes.

Ich möchte richtig verstanden werden. Ich will die Verbrechen, die an den Deutschen begangen wurden, nicht durch die Anwendung der These von der Kollektivschuld rechtfertigen. Nicht einmal das Opfer hat ein Recht auf Rache, weder vom moralischen noch vom juristischen Standpunkt aus gesehen. Für die Bestrafung konkreter Verbrecher sind die Gerichte zuständig. Ja, aber so können wir erst fünfzig Jahre später reden, obwohl auch heute noch Emotionen wachwerden und ein Teil der Polen weiterhin meint, es sei nichts Schlimmes geschehen.

In der Frage der Aussiedlungen möchte ich nochmals die sowohl von mir als auch von vielen anderen, nicht nur polnischen, Historikern bereits formulierten Gedanken wiederholen. In der Antihitlerkoalition verfestigte sich die Überzeugung, daß es im Interesse des zukünftigen Friedens notwendig sei, die deutsche Minderheit aus den Ländern Ost- und Mitteleuropas auszusiedeln. Vor allem die Polen hatten die gefährliche Rolle der sog. fünften Kolonne im September 1939 noch frisch in Erinnerung. Es geht nicht darum, daß man Vorstellungen über die destruktiven Aktivitäten der deutschen Minderheit aufbauschte. Wichtig ist, daß die meisten so dachten, wozu im übrigen auch das generell feindliche und verächtliche Verhalten der deutschen Bevölkerung gegenüber den Polen während der Besatzungszeit beigetragen hat. Die Polen glaubten nicht an eine loyale Haltung der Millionen von Deutschen gegenüber dem neuen, feindlichen, polnischen Staat, und daher sahen sie in ihnen eine reale Bedrohung für die nähere und fernere Zukunft. Im Jahre 1945 wurden Polen und Deutsche von einem Meer von Haß überströmt. Beinahe alle waren der Meinung, es wäre unmöglich, unter einem Dach zu wohnen. Diese Kollektivgefühle waren eine Realität, über die kein verantwortlicher Politiker leichtfertig hinweggehen konnte. Schließlich das letzte Argument für die Notwendigkeit der Aussiedlungen: es war notwendig, für Millionen von Polen, die aus den polnischen Ostgebieten und der ganzen Sowjetunion, aus dem verbrannten Warschau und aus hunderten von zerstörten polnischen Orten ausgesiedelt wurden, und nicht zuletzt für die aus Deutschland zurückkehrenden Immigranten Platz zu schaffen. In dieser Situation wurde die Aussiedlung der Deutschen nicht als Strafe, sondern als Notwendigkeit angesehen. Es war ein Übel, aber es war das kleinere Übel. Eine andere Lösung gab es nicht. So sah es u.a. auch der schon erwähnte Schriftsteller Jan Józef Lipski.

Das Problem der Aussiedlungen beinhaltet also drei Dimensionen: die Aussiedlungen der Polen während der Besatzung, die Aussiedlungen der Deutschen nach 1945 und die Aussiedlungen von Polen aus den polnischen Ostgebieten. Der ermländer Bischof Edmund Piszcz formulierte es treffend, als er Papst Johannes Paul II. in Allenstein begrüßte: Vor allem die Nachkriegsjahre waren für die Bewohner dieser Gebiete sehr schmerzhaft. Die einen mußten sie verlassen, die anderen mußten sich hier ansiedeln. Niemand fragte diese Menschen nach ihrer Meinung. Für die einen und die anderen trafen fremde Großmächte die Entscheidungen. Und er erwähnte: Hier wurden auch zwangsweise unsere Brüder, Ukrainer angesiedelt, die man aus ihren heimatlichen Gebieten in Südpolen vertrieb.

Mir ist bewußt, daß meine Worte trotz allem die meisten Deutschen nicht überzeugen werden, vor allem nicht diejenigen, die persönlich das Schicksal der Aussiedlungen und den Verlust ihrer Heimat erfahren haben. Ich kann sie verstehen und möchte mir eine Haltung der Toleranz, ja der Achtung für diese Auffassung erhalten, wobei ich zugleich auf Gegenseitigkeit rechne.

So viel zur jüngeren Vergangenheit. Stellen wir uns nun die Frage, wie weit sich die Situation nach 1989 verändert hat. Zweifellos verzahnen sich die Prozesse der Verständigung, Vergebung und Versöhnung miteinander und ergänzen sich gegenseitig. Sie sind die Folge direkter Kontakte, Gespräche, und auch der Wirkung von Massenmedien und Kirchen. Natürlich ist es wichtig, die Geschichte beider Nationen, und zwar nicht nur die neueste, kennenzulernen. Die Geschichte der Besatzung in Polen gehört sowohl zur Geschichte Polens als auch Deutschlands; und umgekehrt, gehört die Geschichte des Jahres 1945 und der darauffolgenden Jahre in den West- und Nordgebieten ebenfalls zur Geschichte beider Völker. Zum Thema der Aussiedlungen von Deutschen erscheinen gerade die ersten Artikel und Bücher, die sehr unterschiedlich aufgenommen werden. Es sind eher die Intelligenz und die jüngeren Generationen (die die Besatzung nicht persönlich erlebt haben), die die Tragödie der Deutschen nachempfinden können. Es erscheinen auch Bücher deutscher Autoren in polnischer Übersetzung, wie zum Beispiel Thomas Urbans "Deutsche in Polen" (1994) oder Jürgen Thornwalds "Die große Flucht" (1995).

Oftmals besteht die erste Reaktion auf die neue, offene Haltung zum deutschen Problem in traditioneller Leugnung und Empörung. Doch nach einer gewissen Zeit gewöhnen sich, wie mir scheint, immer breitere Kreise der Gesellschaft in Ermland und Masuren an die neue Argumentation und akzeptieren allmählich die Ansichten, die von ihren Eliten kommen. Mit Mißtrauen begegnete man anfänglich den verschiedenen deutschen Vereinen, doch heute werden sie, übrigens dank ihrer vernünftigen Politik und Aktivitäten, generell von der Bevölkerung unserer Region akzeptiert. Ein Vorreiter des neuen Blicks auf Geschichte und Gegenwart ist sicherlich die Kulturgemeinschaft "Borussia", die im ersten Moment auch mit Mißtrauen betrachtet wurde. Und es geht weiter. Ich war selbst angenehm überrascht, mit welch großem Verständnis und Wohlwollen die Feier der Einweihung der Gedenktafel zu Ehren von Immanuel Kant in Jarnoltos / Groß Arnsberg bei Morag / Mohrungen im Jahre 1994 aufgenommen wurde.

Zur Verständigung und Versöhnung dienen ebenfalls die Aktivitäten des Gesellschaftlichen Komitees zur Rettung Alter Friedhöfe in Ermland und Masuren, dem der ermländer Erzbischof vorsteht. Energisch popularisiert die ganze regionale Presse die Idee dieses Komitees. Die gestifteten Kreuze an den Orten der Massengräber aus dem Jahre 1945 bieten eine Gelegenheit zu religiösem Gedenken und gegenseitiger Vergebung. Wir alle wurden von der Aktivität des ermländer Pastors Johannes Gehrmann bewegt, der unabhängig von seiner großen charitativen Aktion für Polen, den Versuch unternahm, die Verteidiger der Westerplatte aus dem Jahre 1939 mit ihren deutschen Angreifern zu versöhnen. Anfänglich stießen seine Bemühungen auf Widerstand, doch dank seiner Ausdauer und Geduld reichten sich die ehemaligen Feinde schließlich die Hände. Ganz Polen verfolgte mit Spannung den inneren Kampf der Soldaten von der Westerplatte und atmete schließlich erleichtert auf. Die ehemaligen Bewohner der ermländer Gemeinde Mingajny / Migehnen stifteten aus eigener Initiative ein Kreuz, das einem polnischen, von der Gestapo erhängten Arbeiter gewidmet ist. Die Deutschen besuchen ihre ehemaligen Heimatorte und Gemeinden. Kluge Pfarrer sind imstande, diese Gelegenheit für gemeinsame Begegnungen und Gebete mit den heutigen Einwohnern zu nutzen. Nach fünfzig Jahren fühlt sich die polnische Gesellschaft, vor allem die jüngere, in den westlichen und nördlichen Gebieten immer tiefer verwurzelt. So beginnt offensichtlich die Liebe für dieselbe Heimat - die auch bei den ehemaligen Bewohnern nicht ausgestorben ist - Polen und Deutsche miteinander zu verbinden.

Doch um diese Bande zu verstärken, sollte man die ganze Geschichte dieser Gebiete kennenlernen, die sich nicht nur auf polnische Motive begrenzen läßt. Was in den ersten Jahrzehnten psychologisch unvermeidlich war, genügt heute nicht mehr. Eine in den letzten Wochen durchgeführte Umfrage beweist: es ist den Schülern der Allensteiner Gymnasien sowie den Studenten der Pädagogischen Hochschule bewußt, daß in diesen Gebieten auch deutsche Bevölkerung wohnte, die nach 1945 entweder floh oder ausgesiedelt wurde. Damit es den Polen leichter fällt, die Haltungen der Deutschen zu begreifen, vor allem derer, die ins ehemalige Ostpreußen kommen, müssen sie sich bewußt machen, welche Bedeutung für sie selbst die Ostgebiete haben. Was für die Deutschen Kant, Hoffmann oder Hindenburg sind für die Polen Mickiewicz, Moniuszko und Pilsudski. Großen Eindruck erweckte in Polen das sehr schöne, farbige Buch von Jacek Kolbuszewski mit dem Titel "Kresy" (Die Ostgebiete) (1995). Umso leichter können wir die Herausgabe der zahlreichen deutschen Bildbände, Monographien und Tagebücher über Ostpreußen verstehen, in denen die Deutschen - um sich auf den Davidpsalm zu berufen - an den Flüssen von Babylon um das verlorene Zion weinen. In Polen werden immer mehr Übersetzungen deutscher Autoren veröffentlicht. Es gibt Übersetzungen von Grass, Dönhoff, Krockow, Lenz, Fittkau, der Belletristik von Kirst, Wiechert und zuletzt von Surminski. Dieses Jahr hat "Borussia" das klassische Werk von Max Toeppen "Geschichte Masurens" auf Polnisch herausgegeben. Wir wünschen uns zugleich, daß auch die deutsche Seite die polnischen Traditionen in Ermland und Masuren kennenlernt. Auch andere Erinnerungen werden in Polen gelesen - als wichtige und interessante historische Quellen - wie z.B. Guderian, Speer oder Below. Ich stimme mit jenen überein, die - unabhängig von der Notwendigkeit der Erinnerung an die zahlreichen polnisch-deutschen Konflikte - betonen, daß man in größerem Ausmaß als bisher die gegenseitigen Verbindungen im Bereich von Wirtschaft, Kultur und Alltagsleben aufzeigen sollte.

Ich bin ein gemäßigter Optimist. Wenn es nicht zu irgendeinem unerwarteten Zusammenbruch kommt, dann glaube ich daran, daß der Prozeß des friedlichen Zusammenlebens und der Versöhnung immer weiter und tiefer gehen wird.

Aus dem Polnischen von Agnieszka Grzybkowska