Polnisch in der Grundschule

Zum Projekt „Polnisch in der Grundschule“

Die Sprache des Nachbarlandes zu lernen, ist neben der persönlichen Bereicherung auch ein Akt der gegenseitigen Achtung und Toleranz. Die Begegnung mit fremden Sprachen bereits im Grundschulalter legt nicht nur das Fundament für die Entwicklung der fremdsprachlichen Kommunikationsfähigkeit, sondern fördert auch die Sensibilisierung für sprachliche und kulturelle Vielfalt über die erlernte Fremdsprache hinaus und leistet so einen Beitrag zum Abbau von Fremdenfeindlichkeit und zur Förderung interkultureller Verständigung.

Seit vielen Jahren engagiert sich deshalb die Deutsch‐Polnische Gesellschaft Brandenburg (DPGB) für die Etablierung, den Ausbau und die qualitative Verbesserung des Polnischunterrichtes an Brandenburger Schulen. Zu diesem Zweck organisierte sie bisher zahlreiche Tagungen, Konferenzen oder Workshops, u.a. einen Workshop zur Situation des Polnischunterrichts im Mai 2001 in Angermünde, eine Konferenz zum Thema Polnisch als Fremdsprache in Brandenburg und der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen im September 2003 in Berlin oder die dreitägige Konferenz im August 2004 in Słubice unter dem Titel Zur Konzeption der Nachbarschaftssprachen in Grenzregionen – im europäischen Vergleich.1 Nach langjährigen Bemühungen seitens der DPGB startete im Schuljahr 2006/2007 ein vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstütztes Modellprojekt (abweichende Organisationsform), das die Einführung von Polnisch als Nachbarschaftssprache neben Englisch ab der ersten Klasse ermöglichen sollte.

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Eventdatum: 
01.01.2012 (All day)