Nachbarsprache

Polnischer Lern- und Spielkreis

Paweł Prokop

Zum Projekt „Polnischer Lern- und Spielkreis“

Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es schön wäre, wenn Ihr bilinguales Kind einen Spielgefährten hätte, der auch deutsch und polnisch spricht. Wir möchten das Netzwerken erleichtern und bieten einen festen Termin, an dem sich Kinder und Eltern mit "polnischem Migrationshintergrund" aus Potsdam, Berlin und Umgebung treffen können - und zwar jeden letzten Sonntag im Monat.

Wir möchten den Kindern die Möglichkeit geben, mit anderen Kindern und Erwachsenen Polnisch zu sprechen, polnische Spiele zu spielen oder einfach nur "Gleichgesinnte" kennenzulernen.

Aber nicht nur die Kinder sollen ihren Spaß haben, auch die Eltern haben Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen oder die Treffen mitzugestalten.
Die Treffen finden an unterschiedlichen Orten in Potsdam und Berlin statt. Um zu erfahren, wo das nächste Treffen stattfindet, schreiben Sie bitte eine Mail an:

Wenn Sie eine Möglichkeit suchen, dass Ihr Kind polnisch lernt, hier finden Sie weitere Informationen:
http://www.oswiataberlin.de/Info/index_d.htm

Tandem-Begegnungen in der Uckermark

Seit 2005 veranstaltet die Deutsch-Polnische Gesellschaft Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Europahaus in Angermünde deutsch-polnische Tandem-Sprachkurse in der Grenzregion Uckermark/Pomorze Zachodnie. Gefördert wurden sie bisher vor allem von der Euroregion Pomerania und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Tandem-Uckermark
Der fast schon legendäre Tandem-Sprachclub in der Uckermark kann bereits auf eine fast vierjährige erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Neben Teilnehmenden der ersten Stunde kommen immer wieder neue Interessenten und Interessentinnen hinzu, so dass der Sprachunterricht in zwei Niveaustufen geteilt werden musste. Der Erfolg zeigt sich, abgesehen vom Ausbau der Sprachkenntnisse, vor allem in der Sensibilisierung für Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung unterschiedlicher Art sowie in der Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Eine Reihe von Beispielen belegt dies, angefangen vom gemeinsamen Besuch politischer und kultureller Veranstaltungen über das Verfassen von Leserbriefen bis hin zur grenzüberschreitenden Netzwerkbildung, die über Interessenvereinigungen weit hinausgeht.

Deshalb hoffen wir, den Tandem-Sprachclub in der Uckermark/Pomorze Zachodnie nach einer kurzen Pause im nächsten Jahr fortsetzen zu können.

Aktuelle Informationen erhalten Sie bei uns:

Tandem – Idee und Prinzip

Martin Kujawa

Die Idee

Unsere Tandem-Sprachkurse richteten sich an Menschen beiderseits der Oder, die ihre Kenntnisse um die Sprache und Kultur des Nachbarlandes vertiefen sowie Kontakte aus- und aufbauen wollen. Zielgruppe sind Erwachsene unterschiedlichen Alters sowie aus unterschiedlichen beruflichen beziehungsweise sozialen Gruppen, unter anderem Multiplikatoren und Multiplikatorinnen (Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Journalisten und Journalistinnen). Im Zentrum der jeweils zweitätigen Kurse stehen neben der Sprache vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie der persönliche Austausch mit Menschen anderer Kulturen. Die Treffen sollen zur Auseinandersetzung mit anderen (fremden) Einstellungen, Werten und Lebensentwürfen und damit zur Hinterfragung der eigenen Sichtweisen beitragen. Sie dienen neben dem Spracherwerb der Prävention vor Fremdenfeindlichkeit sowie der Entwicklung von gemeinsamen Strategien gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus.

Wie funktioniert es?

Während des Spracherwerbs nach dem Tandemprinzip, dem eine thematische Einführung in Form traditionellen Sprachunterrichts vorausgeht, vertiefen die Teilnehmenden ein Thema des Alltagslebens, der Geschichte oder aktuelle gesellschaftliche Fragen im persönlichen Gespräch. Hierfür finden sich die Teilnehmenden in Paare zusammen. Besonderer Wert wird dabei auf kulturelle oder gesellschaftliche Unterschiede in Deutschland und Polen gelegt. Der Spracherwerb dient als Grundlage für die interkulturelle Kommunikation. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden zum weiteren intensiven Austausch während der gemeinsamen Freizeitgestaltung angeregt. Hier sollen landeskundliche Angebote in Form von Besichtigungen, Führungen oder Vorträgen eine vertiefte Diskussion der Teilnehmenden untereinander anregen und zur Auseinandersetzung mit den Partnern des Nachbarlandes beitragen. Um auch die Region unter den Teilnehmenden bekannter zu machen, finden die Tandem Wochenenden an verschieden Orten der Region statt. Die Begegnung der Tandempartner und Partnerinnen beschränkt sich jedoch nicht auf die Kurswochenenden. Zwischen den Treffen der gesamten Gruppe verabreden sich die Tandempaare, um die erworbenen Sprachkenntnisse zu trainieren und die Alltagswelt des Partners / der Partnerin kennen zu lernen.

Tandem – Idee und Prinzip

Martin Kujawa

Die Idee

Unsere Tandem-Sprachkurse richteten sich an Menschen beiderseits der Oder, die ihre Kenntnisse um die Sprache und Kultur des Nachbarlandes vertiefen sowie Kontakte aus- und aufbauen wollen. Zielgruppe sind Erwachsene unterschiedlichen Alters sowie aus unterschiedlichen beruflichen beziehungsweise sozialen Gruppen, unter anderem Multiplikatoren und Multiplikatorinnen (Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Journalisten und Journalistinnen). Im Zentrum der jeweils zweitätigen Kurse stehen neben der Sprache vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie der persönliche Austausch mit Menschen anderer Kulturen. Die Treffen sollen zur Auseinandersetzung mit anderen (fremden) Einstellungen, Werten und Lebensentwürfen und damit zur Hinterfragung der eigenen Sichtweisen beitragen. Sie dienen neben dem Spracherwerb der Prävention vor Fremdenfeindlichkeit sowie der Entwicklung von gemeinsamen Strategien gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus.

Wie funktioniert es?

Während des Spracherwerbs nach dem Tandemprinzip, dem eine thematische Einführung in Form traditionellen Sprachunterrichts vorausgeht, vertiefen die Teilnehmenden ein Thema des Alltagslebens, der Geschichte oder aktuelle gesellschaftliche Fragen im persönlichen Gespräch. Hierfür finden sich die Teilnehmenden in Paare zusammen. Besonderer Wert wird dabei auf kulturelle oder gesellschaftliche Unterschiede in Deutschland und Polen gelegt. Der Spracherwerb dient als Grundlage für die interkulturelle Kommunikation. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden zum weiteren intensiven Austausch während der gemeinsamen Freizeitgestaltung angeregt. Hier sollen landeskundliche Angebote in Form von Besichtigungen, Führungen oder Vorträgen eine vertiefte Diskussion der Teilnehmenden untereinander anregen und zur Auseinandersetzung mit den Partnern des Nachbarlandes beitragen. Um auch die Region unter den Teilnehmenden bekannter zu machen, finden die Tandem Wochenenden an verschieden Orten der Region statt. Die Begegnung der Tandempartner und Partnerinnen beschränkt sich jedoch nicht auf die Kurswochenenden. Zwischen den Treffen der gesamten Gruppe verabreden sich die Tandempaare, um die erworbenen Sprachkenntnisse zu trainieren und die Alltagswelt des Partners / der Partnerin kennen zu lernen.

Polnisch für die Hosentasche – Einladung zur Vorstellung des Sprachführers

Am Europatag, am 9. Mai 2014, wird der neue Sprachführer „Polnisch für die Hosentasche – Ein Sprachführer für Alltag, Beruf
und Engagement in der Grenzregion“
in der Volkshochschule Frankfurt (Oder) vorgestellt.

Sehr geehrte Damen und Herren,
anlässlich des Europatags möchten wir Ihnen einen neuen deutsch-polnischen Sprachführer vorstellen, der als gemeinsames Projekt der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg, der Volkshochschule Frankfurt (Oder) und der IHK Ostbrandenburg und des Lehrstuhls für Sprachwissenschaft I an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) entstanden ist.
Der deutsch-polnische Sprachführer „Polnisch für die Hosentasche“ ist

Panel Polnischunterricht in Deutschland

Die Situation des Polnischunterrichts in Deutschland – eine offene Diskussionsveranstaltung im Rahmen des 20. Bundeskongresses der Deutsch-Polnischen Gesellschaften

Zur Situation des Polnischunterrichts in Deutschland werden am Samstag, 22.10.2011 Experten und Expertinnen aus Berlin, Brandenburg und anderen Regionen Positionen vortragen. Es gibt die Möglichkeit, mit den Experten zu diskutieren.

Polnisch für den Urlaub – Ein Schnupperkurs

EN Jan KiepuraIm Nachtzug nach Polen
(Bild: CC-BY crucially/flickr)

Sie planen eine Reise nach Polen und Sie möchten sich kurz auf Polnisch vorstellen, sich im Hotel, im Restaurant, beim Einkaufen zurecht finden können?

In unserem Schnupperkurs können Sie sich die Grundlagen der Kommunikation auf Polnisch aneignen. Da in dem kleinen Kurs Kommunikation im Mittelpunkt steht, wird die Grammatik auf ein Minimum reduziert.

Eventdatum: 
25.06.2011 (All day)

"Polski w Brandenburgii" von Funkhaus Europa, Polski Magazyn Radiowy

Karl Fisher zum Konzept der Nachbarsprache Polnisch im Gespräch auf Funkhaus Europa

Polski w szkole (Funkhaus Europa)Bild: © Funkhaus Europa

Arbeitnehmerfreizügigkeit: Deutsch-Polnische Gesellschaft legt Konzept für Entwicklung der Nachbarsprache in der Grenzregion vor

Anlässlich der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für osteuropäische Arbeitnehmer/-innen ab dem 1. Mai dieses Jahres fordert die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Brandenburg von Politik und Gesellschaft deutlich mehr und öffentlich sichtbare Anstrengungen beim Ausbau der bilateralen Beziehungen im Bildungsbereich. Vor kurzem hat der Landesvorstand des Vereins ein Positionspapier beschlossen, welches konkrete Handlungsansätze für die Landespolitik bietet. Ziel, so der DPG-Landesvorsitzende Karl Fisher, sei es, die Entwicklung der Grenzregion voranzutreiben.

Eventdatum: 
27.01.2011 (All day)

Erster Tandem-Durchgang abgeschlossen

Letztes Tandem-Treffen des 2010er Projekts fand in Wilhelmsaue statt

Am zweiten Januar-Wochenende 2011 führten wir unser letztes deutsch-polnisches Tandem-Treffen durch, zu dem trotz rauer winterlicher Bedingungen knapp 20 Teilnehmer – aus der Gegend um Gorzów und aus dem östlichen Brandenburg – ins Oderbruch nach Wilhelmsaue kamen.

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