Szczecin

Tandem-Begegnungen in der Uckermark

Seit 2005 veranstaltet die Deutsch-Polnische Gesellschaft Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Europahaus in Angermünde deutsch-polnische Tandem-Sprachkurse in der Grenzregion Uckermark/Pomorze Zachodnie. Gefördert wurden sie bisher vor allem von der Euroregion Pomerania und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Tandem-Uckermark
Der fast schon legendäre Tandem-Sprachclub in der Uckermark kann bereits auf eine fast vierjährige erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Neben Teilnehmenden der ersten Stunde kommen immer wieder neue Interessenten und Interessentinnen hinzu, so dass der Sprachunterricht in zwei Niveaustufen geteilt werden musste. Der Erfolg zeigt sich, abgesehen vom Ausbau der Sprachkenntnisse, vor allem in der Sensibilisierung für Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung unterschiedlicher Art sowie in der Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Eine Reihe von Beispielen belegt dies, angefangen vom gemeinsamen Besuch politischer und kultureller Veranstaltungen über das Verfassen von Leserbriefen bis hin zur grenzüberschreitenden Netzwerkbildung, die über Interessenvereinigungen weit hinausgeht.

Deshalb hoffen wir, den Tandem-Sprachclub in der Uckermark/Pomorze Zachodnie nach einer kurzen Pause im nächsten Jahr fortsetzen zu können.

Aktuelle Informationen erhalten Sie bei uns:

Tandem – Idee und Prinzip

Martin Kujawa

Die Idee

Unsere Tandem-Sprachkurse richteten sich an Menschen beiderseits der Oder, die ihre Kenntnisse um die Sprache und Kultur des Nachbarlandes vertiefen sowie Kontakte aus- und aufbauen wollen. Zielgruppe sind Erwachsene unterschiedlichen Alters sowie aus unterschiedlichen beruflichen beziehungsweise sozialen Gruppen, unter anderem Multiplikatoren und Multiplikatorinnen (Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Journalisten und Journalistinnen). Im Zentrum der jeweils zweitätigen Kurse stehen neben der Sprache vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie der persönliche Austausch mit Menschen anderer Kulturen. Die Treffen sollen zur Auseinandersetzung mit anderen (fremden) Einstellungen, Werten und Lebensentwürfen und damit zur Hinterfragung der eigenen Sichtweisen beitragen. Sie dienen neben dem Spracherwerb der Prävention vor Fremdenfeindlichkeit sowie der Entwicklung von gemeinsamen Strategien gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus.

Wie funktioniert es?

Während des Spracherwerbs nach dem Tandemprinzip, dem eine thematische Einführung in Form traditionellen Sprachunterrichts vorausgeht, vertiefen die Teilnehmenden ein Thema des Alltagslebens, der Geschichte oder aktuelle gesellschaftliche Fragen im persönlichen Gespräch. Hierfür finden sich die Teilnehmenden in Paare zusammen. Besonderer Wert wird dabei auf kulturelle oder gesellschaftliche Unterschiede in Deutschland und Polen gelegt. Der Spracherwerb dient als Grundlage für die interkulturelle Kommunikation. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden zum weiteren intensiven Austausch während der gemeinsamen Freizeitgestaltung angeregt. Hier sollen landeskundliche Angebote in Form von Besichtigungen, Führungen oder Vorträgen eine vertiefte Diskussion der Teilnehmenden untereinander anregen und zur Auseinandersetzung mit den Partnern des Nachbarlandes beitragen. Um auch die Region unter den Teilnehmenden bekannter zu machen, finden die Tandem Wochenenden an verschieden Orten der Region statt. Die Begegnung der Tandempartner und Partnerinnen beschränkt sich jedoch nicht auf die Kurswochenenden. Zwischen den Treffen der gesamten Gruppe verabreden sich die Tandempaare, um die erworbenen Sprachkenntnisse zu trainieren und die Alltagswelt des Partners / der Partnerin kennen zu lernen.

Ausbau des Schienennetzes Berlin-Szczecin bis 2020

Martin Lebrenz

 Erich Westendarp  / pixelio.de)(Quelle: Erich Westendarp / pixelio.de)

Ein wichtiges Signal, das deutlich zu spät kommt

DPG Brandenburg begrüßt Abkommen über Ausbau des Schienennetzes Berlin-Szczecin / Potentiale durch späte Fertigstellung nicht genutzt

Revitalisierung des Pilgerweges Szczecin – Berlin

Pilgerweg

Auftaktveranstaltung am 9. Februar 2012 auf dem Landhof Arche im Amt Gartz (Oder)

Das Amt Gartz lädt am Donnerstag, den 9.2.2012 interessierte Bürger, Vertreter von öffentlichen Verwaltungen und Kirchenvertreter zu einer Diskussion des Konzepts eines Pilgerweges Stettin–Berlin im Rahmen des ’Europäischen Pilgerwegenetz’ auf den Landhof Arche.

Zu dem deutsch-polnischen Termin

Chronik 2010

Januar

24.–30. Januar 2010

Studienreise im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet

Mitglieder der DPG Brandenburg beteiligten sich an einer Studienreise ins polnisch-ukrainische Grenzgebiet, die von der Initiative PAUCI durchgeführt wurde und dem Erfahrungsaustausch zwischen in Grenzregionen aktiven Organisationen diente.
Siehe Reisebericht …

Eventdatum: 
01.01.2010 (All day) - 31.12.2010 (All day)

Chronik 1991–1995

1991

8. Dezember

Gründungsversammlung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg (Vorsitzender: Markus Meckel)

1992

ganzjährig

Aufbau des Büros der DPG Brandenburg in Potsdam

Juni

In Frankfurt (Oder): "Brandenburgische Kommunalpolitiker-Konferenz zur Bildung von Euroregionen an der deutsch-polnischen Grenze."

Chronik 1996–2000

1996

Juni

Stettin (Szczecin), Schwedt, Osinów Dolny, Kostrzyn, Frankfurt (Oder) – 5-tägige-Seminarwoche an und auf der Oder: "Die Oder - Wirtschaft oder Ökologie? Pro und Kontra."
In Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Gorzów Wielkopolski (Landsberg)
Abschluss: Teilnahme an der Festveranstaltung "5 Jahre deutsch-polnischer Vertrag" und an der deutsch-polnischen Parlamentarierkonfernz in Frankfurt (Oder)

Deutsch-Polnischer Journalistenclub

Deutsch-Polnischer Journalistenclub „Unter Stereo-Typen“

Szczecin – Zentralfriedhof

Szczecin – Zentralfriedhof

Stettin (Szczcecin) – Zentralfriedhof. Autor: Adrian Fiedler, Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA 2.0 de

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